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Deutsch-Polnischer Bahngipfel in Stettin



Viel wurde seit dem letzten Bahngipfel am 11.09.2015 in Breslau erreicht, so resümierten es die Teilnehmer des Bahngipfels:

Von den elf als besonders dringlich auf dem letzten Bahngipfel bezeichneten Vorhaben konnten immerhin schon acht abgearbeitet werden, so resümierte Polenkoordinator Woidtke erfreut.

Ferner sagte er, dass es sich auch heute von der Besetzung des Treffens zwar klar um einen tatsächlichen Gipfel gehandelt hätte, tatsächlich sei es aber auch dieses Mal, ein intensives Arbeitstreffen gewesen, dass sich daran orientiert hätte, wie es gelingen kann, den Menschen auf beiden Seiten die bestmöglichen Bahnverbindungen zur Verfügung zu stellen. Alle Beteiligten lobten ausdrücklich die positive Atmosphäre und konstruktive, zielorientierte Arbeit auf dem Treffen.

Soweit also ein sehr positives Fazit.

Im Anschluss an die Statements des Bahngipfels gab es dann auch noch die Gelegenheit für die Pressevertreter (es waren mehr als 20…) Fragen zu stellen. Natürlich war es insbesondere die Stettiner Bahn, die dabei im Vordergrund stand.

Auf die Frage wann die Baumaßnahmen abgeschlossen sein sollen antwortete Miroslaw Pawlowski für die polnische Seite, dass man derzeit davon ausgehe, dass die Baumaßnahmen auf dem Abschnitt vom Hauptbahnhof Stettin bis Gumience 2019 beendet werden könnten und man derzeit davon ausgeht, die Arbeiten im Abschnitt Gumience bis zur Staatsgrenze 2022 abgeschlossen sein würden.

Bahnchef Grube stellte zunächst dar, dass man derzeit die Arbeiten an der Strecken im Berliner Umfeld vorantreiben würde und der größte Teil der Strecke von Berlin bis Angermünde bereits auf 160 km/h ertüchtigt habe.



Für den Abschnitt zwischen Angermünde und Bundesgrenze habe man durch die Aufnahme der Strecke Berlin Stettin in die prioritären Vorhaben des Bundesverkehrswegeplanes und die Zusage für finanzielle Mittel für die Planung die Entwurfsplanung fast abgeschlossen und bereite sich vor, die Genehmigungsplanung zu beginnen.

Er verwies aber darauf, dass es derzeit noch nicht entschieden sei, ob die Strecke auch zweigleisig ausgebaut werden solle, dies sei eine von der (Bundes)Politik zu entscheidende Frage.

Trotz mehrfacher Nachfrage, ließ er sich nicht auf ein konkretes Fertigstellungsdatum festlegen, sondern sagte lediglich, dass man „anstrebe“ in etwa zeitgleich mit den polnischen Partnern die Arbeiten abzuschließen.

Tantows Bürgermeister hakte nach, ob beim zweigleisigen Streckenausbau die an der Strecke liegenden Kommunen bei der Finanzierung der Bahnübergänge unterstützt würden.

Ministerpräsident Woidtke, sagte zu, dass man den Kommunen, die entsprechend ihrer Größe und

finanziellen Leistungsfähigkeit damit überfordert sein würden, Unterstützung zukommen lassen werde.

Darauf hin, zur Frage der Zweigleisigkeit, sagte Staatssekretär Odenwald, dass die Experten im Zuge der Wirtschaftlichkeitsprüfung des Vorhabens Stettiner Bahn, zu dem Ergabnis gekommen seien, dass ein zweigleisiger Streckenausbau sich eben nicht rechnen würde.

Hoffentlich waren es nicht die „selben Experten“ die auch bei der BAB 12 und bei der BAB 11 zu dem Ergebnis kamen, dass zwei Richtungsfahrbahnen ausreichen würden… Wie „Recht“ diese damit hatten beweisen die täglichen Staus auf der BAB 12 und der „unerwartete“ Anstieg des Verkehrs auf der BAB 11, derzeit noch „nur bis zum Kreuz Uckermark. Wie es nach der Gesamtfertigstellung der BAB 11 aussehen wird, mag man sich da gar nicht vorstellen… So dachte sich in diesem Moment der Autor des Beitrages.

Diese Gedanken schien auch Brandenburgs Ministerpräsident zu haben, denn er betonte, dass ein zweigleisiger Streckenausbau aus der Sicht des Landes Brandenburg, insbesondere im Interesse des gesamten Nordostens des Landes, speziell der Uckermark erforderlich und gewünscht sei, um diese Region voran zu bringen.

Er persönlich werde hierzu politische Gespräche mit der Bundespolitik führen, um dieses Anliegen durchzusetzen.

Soweit zum Stettiner Bahngipfel.

Quelle: tantower.wordpress.com

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